Archives for April, 2018

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Public Toilet Infrastructure in Berlin – Zebralog Interview

Read the interview with Britta Letz (German) about the project cooperation between TSPA and Zebralog for the new structural concept for public toilets in Berlin:

Im August 2017 hat der Berliner Senat das von Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) vorgelegte Toilettenkonzept beschlossen. Es wurde von TSPA in Zusammenarbeit mit Zebralog und der TU Berlin erarbeitet. Bis März 2018 läuft nun die europaweite Ausschreibung für die Beschaffung, Errichtung und Betrieb der Toilettenanlagen. Wie der Beteiligungsprozess dazu lief und warum der Dialog unser Projektteam so begeisterte, ist im Interview mit Zebra Britta Letz zu lesen.

Liebe Britta, laut eigener Aussage gehört der sogenannte Berliner „Toilettendialog“ zu einem deiner Lieblingsprojekte bei Zebralog – wieso?
Zunächst weil das Thema sehr konkret ist und es wirklich alle betrifft. Jede*r „muss mal“. Eine öffentliche Toilette ist für die Teilhabe vieler Menschen am öffentlichen Leben wesentlich. Vielleicht ist es auf den ersten Blick kein Thema, wozu man sich als „Durchschnittsmensch“ viele Gedanken macht. Aber eine barrierefreie und gut zugängliche Toilette ist beispielsweise für viele Menschen mit Behinderungen eine Grundvoraussetzung, um sich in der Stadt frei bewegen zu können.

[…]
Das Thema „Öffentliche Toiletten“ hat so viele Facetten, wenn man sich damit befasst, wie eine Toilette ausgestattet oder an welchem Ort diese aufgestellt werden sollte. Inklusion ist hier das Stichwort. Und damit sind nicht nur Menschen mit Behinderungen gemeint. Für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen muss die Toilette natürlich barrierefrei sein. Darüberhinaus fühlen sich womöglich Frauen bei schlecht einsehbaren Toiletten mit geringer Außenbeleuchtung unsicherer als andere. Ältere Personen brauche eine einfache Handhabung zur Verriegelung mit wenig Schnickschnack. Dann stellt sich auch die Frage nach einer diskriminierungsfreien Toilette für alle Geschlechter – und: 50 Cent oder kostenfrei für Alle?

Nicht zuletzt sei natürlich erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner Thomas Stellmach Planning und Architecture (TSPA) eine wirklich harmonische und beteiligungseuphorische Zeit war. Wir waren ein geladenes Projektteam aus Fachexpertise und Beteiligungserfahrung!

Read the full text here (German).

From Knowledge Places to Knowledge Spaces

The results of out studio on creating a knowledge campus in Riga have been published in Dreams and Seeds – The role of campuses in sustainable urban development. Thanks to the European Union and Interreg Central Baltic for their support of the Live Baltic Campus project.

Below an excerpt of the project text.
Knowledge Mile Riga: Co-designing four universities into a collaborative network

The proposal to create a Knowledge Mile stems from an architectural design studio at the RISEBA Faculty of Architecture and Design, Riga. During the spring 2017, ten students and three tutors explored the future of academic campuses by researching global, regional and local case studies as they pertain to education, research and innovation. The chosen territory falls within the geographical scope of the Live Baltic Campus project activities in Riga and that of the prospective development of the main national academic campuses. Imaginative spatial scenarios in the proposal were meant to be reflexive and alternative rather than in line with formal planning policies. The proposal rethinks the development plans of existing academic campuses – the University of Latvia, Riga Technical University, RISEBA and Riga Stradins University – into a more coherent, dynamic knowledge network.

BGMR & Sensitive urban landscapes

On April 14th, Berlin-based landscape office bgmr celebrated (more than) three decades of their existence. They invited Anna Bernegg of Urban Catalyst, Fritz Reusswig of PIK, Antje Stokman of HCU and Thomas Stellmach of TSPA to discuss the future of landscape urbanism. It was an interesting discussion – Happy birthday Bea, Undine, Dirk, Carlo!

Open Door – Day of Architecture 2018

Visit us at ‘Tag der Architektur’ on June 23. Open door, interesting projects, lively discussions… and Vermouth drinks until we are out (the drinks). Also with mekado and cba, JCA and other partners.

Traditionell steht das letzte Wochenende im Juni ganz im Zeichen der qualitätvollen Baukultur. Am 23. und 24. Juni findet zum 23. Mal der Tag der Architektur, diesmal unter dem Motto „Architektur bleibt!“, statt. Das Programm dieses publikumswirksamen Ereignisses gestalten interessierte Kammermitglieder aller Bundesländer – mit Führungen durch zeitgenössische private sowie öffentliche Bauten, Freianlagen, Innenräume und/oder einem offenen Büro mit Standort in Berlin. Das diesjährige Angebot ist größer denn je. Allein rund 70 Projekte mit Führungen stehen auf dem Programm. In Berlin machen, passend zum Motto, nicht nur viele Denkmalumbauten anschaulich, wie sensibles Bauen im Bestand aussieht. Wer will, kann sich direkt mit denen austauschen, die all das geschaffen haben: Die Führungen übernehmen die Architektinnen und Architekten selbst. In den offenen Büros laden sie zu Vorträgen, Ausstellungen, Festen und Gesprächen ein. Das gesamte Programm sowie die App zum Tag der Architektur erscheinen im Mai 2018.

2018 findet zeitgleich auch das Architekturfestival MakeCity statt, das zusammen mit dem Tag der Architektur viele Aspekte des Bauens und der Stadtentwicklung thematisiert. Im Vorfeld findet am 16./17. Juni der Galerierundgang „Architecture Exhibitions Weekend“ statt.