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Praktikumsstelle Strategische Stadtentwicklung und Städtebau

Arbeite mit an Stadtvisionen, dem Diskurs zur Zukunft der Stadt und zu nachhaltiger Entwicklung des urbanen Kontexts.

Deine Hauptaufgabe ist die Mitarbeit an komplexen Stadtplanungsprojekten, von Konzeption zu Präsentation, im deutschen Kontext.

Beginn des Praktikums: ab September 2019, Dauer 4-6 Monate.

Die Arbeit umfasst:

  • Kenntnis städtebaulicher und planerischer Prinzipien
  • Vertrautheit mit Architektur- und Planungssoftware
  • Vertrautheit mit Design- und Layoutsoftware
  • Kommunikationsfähigkeit mit Partnern und Kunden
  • Bereitschaft zur Entwicklung von Berichten und Dokumentation, gute Schreibkenntnisse
  • Leidenschaft für / Offenheit für den Einsatz neuer Technologien zur Lösung städtebaulicher Herausforderungen
  • Gute soziale Fähigkeiten, um offene und positive Teaminteraktionen aufrechtzuerhalten.

Der ideale Kandidat für diese Position ist ein deutscher Muttersprachler mit einem Bachelor-Abschluss in Architektur, Städtebau, Stadtplanung oder einem verwandten Fachgebiet. Deutsch und Englisch sind Voraussetzung; zusätzliche Sprachkenntnisse in Französisch, Russisch und Arabisch sind willkommen.

 

Premio Berlino winner Valentina Travaglino shares her experiences with TSPA

On the 24th of January 2019, our dear colleague and Premio Berlino 2018 winner Valentina Travaglino shared her story of working with TSPA for the last 4 months. Presented at the Italian Institute of Culture (Istituto Italiano di Cultura Berlino), she shared her experiences and presented a status update of her work within TSPA.

Premio Berlino has been awarded for the second time to young architects for the excellence in their work. The program allows two Italian architects, who excel in the reuse and urban regeneration of urban spaces, to spend 6 months working within an architecture or urban planning office in Berlin. This program is funded by the Italian Ministries of Culture and Foreign Affairs.

TSPA feels honored that Valentina chose our office to spend 6 months working and collaborating on certain projects, such as the Impulse.Berlin project and the currently developing project of the three cities (Alto Molúcuè, Gurué and Milange) in Mozambique. During her presentation she shared her time approach and findings on what kind of challenges Mozambique faces and will face in the future and the research she has carried out. The presentations at the Italian Institute were free to the public and we were happy to see that the evening was well attended.

Want to follow Valentina Travaglino and her work at TSPA? Premio Berlino has set a final presentation of the six month period in March 2019, which is also accessible to the public. The final presentation of Valentina’s time at TSPA will be held at the Aedes Metropolitan Laboratory, so keep an eye on this website for when the actual date has been set!

Updates will also be shared via our TSPA Twitter, Instagram and Facebook!

BGMR & Sensitive urban landscapes

On April 14th, Berlin-based landscape office bgmr celebrated (more than) three decades of their existence. They invited Anna Bernegg of Urban Catalyst, Fritz Reusswig of PIK, Antje Stokman of HCU and Thomas Stellmach of TSPA to discuss the future of landscape urbanism. It was an interesting discussion – Happy birthday Bea, Undine, Dirk, Carlo!

Open Door – Day of Architecture 2018

Visit us at ‘Tag der Architektur’ on June 23. Open door, interesting projects, lively discussions… and Vermouth drinks until we are out (the drinks). Also with mekado and cba, JCA and other partners.

Traditionell steht das letzte Wochenende im Juni ganz im Zeichen der qualitätvollen Baukultur. Am 23. und 24. Juni findet zum 23. Mal der Tag der Architektur, diesmal unter dem Motto „Architektur bleibt!“, statt. Das Programm dieses publikumswirksamen Ereignisses gestalten interessierte Kammermitglieder aller Bundesländer – mit Führungen durch zeitgenössische private sowie öffentliche Bauten, Freianlagen, Innenräume und/oder einem offenen Büro mit Standort in Berlin. Das diesjährige Angebot ist größer denn je. Allein rund 70 Projekte mit Führungen stehen auf dem Programm. In Berlin machen, passend zum Motto, nicht nur viele Denkmalumbauten anschaulich, wie sensibles Bauen im Bestand aussieht. Wer will, kann sich direkt mit denen austauschen, die all das geschaffen haben: Die Führungen übernehmen die Architektinnen und Architekten selbst. In den offenen Büros laden sie zu Vorträgen, Ausstellungen, Festen und Gesprächen ein. Das gesamte Programm sowie die App zum Tag der Architektur erscheinen im Mai 2018.

2018 findet zeitgleich auch das Architekturfestival MakeCity statt, das zusammen mit dem Tag der Architektur viele Aspekte des Bauens und der Stadtentwicklung thematisiert. Im Vorfeld findet am 16./17. Juni der Galerierundgang „Architecture Exhibitions Weekend“ statt.

Berlin Design Sprint

What is a connected and autonomous vehicle? How do CAVS work and how can urban streets be reclaimed and reimagined through their introduction?
Thomas is invited to the Berlin Design Sprint to answer these questions and discuss urban mobility.

The event is organised by BuroHappold and will take place on Wednesday, January 18 at InnoZ Berlin.

Other participants are:

  • Prof. Phillipp Misselwitz – TU Berlin
  • Prof. Vanessa Miriam Carlow – COBE Berlin, TU Darmstadt
  • Wolfram Pütz – GRAFT Architekten
  • Max Schwitalla – Studio Schwitalla
  • Xavier Vagedes – Robert Bosch
  • Dr. Sabina Uffer – BuroHappold Engineering
  • Heinrich Stößenreuther – Clevere Städte
  • Imran Khan – Google
  • Ute Klotzbücher – BVG (Berliner Verkehr Gesellschaft)

More info at BuroHappold

 

Refugee City: Greening Camps – Midterm Reviews

Thomas is invited as guest critic to the Midterm Presentation of the Design Studio (October 2016 to February 2017) organised at the Technische Universität Berlin (TUB) and the University of Petra (UoP) in Amman. The Presentation will take place on January 6, 2017 from 10am to 1pm at Technische Universität Berlin (TUB).

The aim of the workshop is to support the CBOs to develop designs for their green spaces in a participatory and innovative way; and to develop and implement small-scale interventions that contribute to sustainable resource management and greening strategies in refugee camps.

Final presentation will be held on February 17, 2017.

Team:

  • Prof. Dr. Philipp Misselwitz
  • Prof. Jochen Rabe
  • Dip.-Ing. Nina Pawlicki
  • M.A. Ayham Dalal

More info at Technische Universität Berlin – Habitat Unit

urban coop berlin

Zweite Runde für urban coop berlin: Genossenschaftsbau Schöneberger Linse

Urban coop berlin ist in die zweiten Phase des Konzeptverfahrens für das Grundstück „Schöneberger Linse“ eingeladen worden. Wir freuen uns sehr! Neben dem Kaufpreisangebot soll der architektonische Entwurf und das Nutzungskonzept für die Vergabe ausschlaggebend sein.

Urban coop berlin, bei denen wir Mitglied sind, wird umgehend mit der Konzeptionierung auf Basis der Präferenzen der Genossenschaftsanwärter beginnen.

Die “Schöneberger Linse” soll als Modellstadtteil in den kommenden Jahren zwischen den Bahnhöfen Schöneberg und Südkreuz entstehen. Für die Vergabe hatte der Senat einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Bewerber mit dem besten Konzept und nicht das Höchstgebot den Zuschlag erhalten soll. Das 1.180 m² große Grundstück ist Teil eines geplanten Stadtquartiers mit 900 Wohnungen an Berlins zweitgrößtem Bahnhof Südkreuz. Erstmals in Berlin sieht das Bebauungskonzept des Senats unterschiedliche Bauträger vor (Baugruppen, Genossenschaften, soziale Träger und städtische Wohnungsbaugesellschaften) um eine “stabile Quartiersentwicklung mit einer sozialen und funktionalen Mischung” zu gewährleisten.

Urban Coop Berlin Infoabend

Die Mieten steigen. Wer jetzt noch keine Wohnung gekauft hat, der braucht meist viel Geld für relativ wenig Raum – Spekulation ist noch im Gange. Wer nicht muss, der bleibt besser in seinem alten Mietvertrag. In Zeiten wie diesen, muss, wer anders wohnen möchte, nach neuen Lösungen zu suchen. 

Wer keine Mieterhöhungen mehr möchte, keine unsicheren Wohnverhältnisse, keine anstrengenden Hausverwaltungen, für den hat urban coop berlin am Freitag den 14. Oktober 2016 im Rahmen einer Infoveranstaltung Möglichkeiten aufgezeigt, wie das gehen könnte.

Als erste Projektentwicklungsgesellschaft für Wohnbaugenossenschaften in Berlin zeichnet sich das Team mit Architekten (deGiovannini), Stadtplanern (TSPA) und Sozialwissenschaftlern (Sustainable Services) durch breite und vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen im Wohnbau, Nachhaltigkeit und Gemeinwesenentwicklung aus.

Die urban coop berlin ist eine Plattform für alle, die anders wohnen und gemeinsam bauen wollen. Unter den Werten fair, flexibel, gemeinsam und verantwortungsvoll werden autonome genossenschaftliche Wohnprojekte geplant und umgesetzt, die sich zukünftig in einem Netzwerk gegenseitig unterstützen.

Fair bedeutet bezahlbar und nicht spekulativ; flexibel bedeutet einfacher Ein- und Austritt, Veränderungsmöglichkeiten innerhalb des Gebäudes und anpassungsfähige Wohnflächen; unter gemeinsam versteht man die Beteiligung der Bewohner bei Planung, Bau und in der Wohngenossenschaft und zu guter Letzt steht verantwortungsvoll dafür, dass sozial und ökologisch verträglich entwickelt und gebaut wird und zum Beispiel ein Nachbarschaftscafé eingerichtet oder der Gemeinschaftsgarten für andere geöffnet wird.

Die Herangehensweise an ein Bauprojekt unterscheidet sich im Vergleich zu Baugruppen dahingehend, dass bereits alle organisatorischen Strukturen geschaffen sind, die es ermöglichen, schnell zu agieren, sobald ein Grundstück verfügbar ist, die Sicherheit geben in Verfahren und im Ablauf – vom Kauf bis zum Abschluss des Baus – und die die Wünsche und Präferenzen der Wohnungsanwärter bereits vorab abfragt.

Insgesamt zeigt das große Interesse der fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Abend, dass wir ein Thema aufgreifen, das vielen unter den Nägeln brennt. Viele haben sich direkt vor Ort als Anwärter registriert und wollen, neben dem Wunsch nach bezahlbarem, gemeinschaftlichen und sicherem Wohnraum, auch beitragen zu einer veränderten Bau- und Wohnungspolitik in der Stadt.

Hier gibt es unsere Präsentation zu sehen, und hier kann man sich ansehen wie eine Anwartschaft funktioniert.

Koalitionsvertrag übernimmt unsere Forderungen für günstigen Wohnraum in Berlin

September 2016 verfassten wir mit urban coop berlin ein Strategiepapier für die neue Berliner Regierung mit Handlungsempfehlungen zur Schaffung von nachhaltig günstigem Wohnraum in Berlin. Unsere Hauptforderungen waren:

• Landesbürgschaften als eigenkapitalersetzende Mittel zu erteilen, und
• landeseigene Grundstücke an Wohnungsbaugenossenschaften im Erbbaurecht zu vergeben.

Hier das ganze Strategiepapier Genossenschaften fördern für langfristig bezahlbaren Wohnraum (pdf).

Letzte Woche hat die neu formierte Regierung Berlins ihren Koalitionsvertrag veröffentlicht, welches unsere Forderungen in Gänze enthält. Wir freuen uns, das ein wichtiger erster Schritt für einen gerechteren Wohnungsmarkt in Berlin getan ist!

„Wohnen ist für uns ein Grundrecht. Wir erkennen die innerstädtischen Verdrängungsprozesse als Herausforderung und wissen um die Sorgen der Menschen, sich im prosperierenden Berlin ihre Wohnungen nicht mehr leisten zu können. Ein Schwerpunkt der rot-rot-grünen Koalition ist deshalb die Sicherung und die zusätzliche Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. Diese wichtige Aufgabe werden primär unsere landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, aber auch Genossenschaften und innovative Wohnprojekte leisten. Private Bauvorhaben müssen zukünftig eine höhere Sozialrendite durch Schaffung von neuen bezahlbaren Wohnungen, Kita- und Schulplätzen sowie Grünflächen als Ausgleich für zusätzliche Versiegelung leisten.“

„Flächen für den Wohnungsbau sollen an landeseigene Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften, soziale Bauträger wie auch Baugruppen vergeben werden. Die Kriterien werden so ausgestaltet, dass der Anteil von Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung 30% bis 50% der Wohnfläche beträgt. Durch eine kleinteilige Parzellierung von Flächen, transparente Verfahren und Konzeptvergaben in Erbbaurecht soll ein niederschwelliger Zugang zu Liegenschaften für gemeinwohlorientierte Nutzergruppen und Träger sowie Genossenschaften gesichert werden.“

„Die Koalition unterstützt stadtweit Modellprojekte, wie am Falkenhagener Feld und am Kottbusser Tor angedacht, für selbstverwaltete Mietergenossenschaften. Außerdem sollen Genossenschaftsgründungen aus der Bewohnerschaft sowie Ankäufe von privaten Sozialwohnungen durch Bewohnergenossenschaften gefördert und unterstützt werden.“

„Um das Wohnungsangebot für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen zu erweitern, sollen die Genossenschaften durch Wohnraumförderung, die Bereitstellung von Grundstücken und Kooperationen beim kommunalen Vorkaufsrecht stärker unterstützt werden. Die Koalition will erreichen, dass auch Transferleistungsbeziehende in Genossenschaften aufgenommen werden können und gewährleistet die Übernahme der Genossenschaftsanteile durch die Jobcenter. Für Haushalte mit geringem Einkommen wird ein Darlehens- bzw. Bürgschaftsprogramm geprüft. Die Koalition wird die Neugründung von Genossenschaften unterstützen. „

„Vergabe von landeseigenen Flächen für den Wohnungsbau, überwiegend an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften und zudem an Genossenschaften, andere gemeinwohlorientierte Träger und Baugruppen in Erbpacht … Unterstützung von innovativen und generationenübergreifenden Wohnformen“

„Die Koalition wird die Beratung von Unternehmungen der solidarischen und genossenschaftlichen Ökonomie stärken und in der Wirtschaftsverwaltung institutionell verankern, damit diese die Förderprogramme des Landes besser nutzen können.“

Hier der Koalitionsvertrag (pdf) in Gänze.

Was ist Städtebau des 21. Jahrhunderts?

Die Berliner Wirtschaftsgespräche, das interdisziplinäre Netzwerk Architekten für Architekten (AfA) und der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) laden gemeinsam zur dritten Veranstaltung im Rahmen der Diskussionsreihe „StadtWertSchätzen: Positionen zu Stadtentwicklung – Architektur – Städtebau in Berlin 2016-2021“ ein.

Wir werden am Mittwoch, 12.10.2016, um 19:00 die Frage „Was ist Städtebau des 21. Jahrhunderts (in Berlin)?“ erörtern. Neben Thomas als Vertreter der Stadtplaner werden Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Annelie Schoen und Uwe Rilke die Akademische, Institutionelle, und Investment-Perspektive vertreten.

Berlin wächst. Seit Jahren übersteigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum das Angebot. Gleiches gilt für Gewerbeflächen und die soziale Infrastruktur. Die internationale Zuwanderung verschärft diese Situation. Das führt zu einer immer stärkeren Veränderungsdynamik – in den Quartieren wie in der Stadtgesellschaft. Welche Herausforderungen stellt die „wachsende Stadt“ für Stadtentwicklung, Architektur und Städtebau? Wie lassen sich experimentelle Wege gehen? Und von welchen internationalen Vorbildern kann Berlin lernen?

Im Teil III unserer Veranstaltungsreihe sollen die Herausforderungen unter den folgenden Fragestellungen diskutiert werden: Was heißt für Berlin Städtebau des 21. Jahrhunderts? Welche städtebaulichen Konzepte braucht Berlin? Heißt Städtebau in Berlin notwendigerweise immer Blockstruktur? Wie können exemplarisch neue städtebauliche Konzepte entwickelt werden? Welche internationalen Ansätze sind auch für Berlin richtungweisend? Welche Vergabeverfahren braucht es dafür? Und welche (neuen) Beteiligungsformen sind nötig?

Ort
Zentral- und Landesbibliothek – Haus Berliner Stadtbibliothek
Ribbeck-Haus – Kleiner Säulensaal
Breite Straße 30-36
10178 Berlin

Begrüßung
Georg Balzer
Netzwerk Architekten für Architekten (AfA)

Kerstin Lassnig
Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e. V.

Podium
Uwe Rilke
CESA Investment GmbH & Co. KG

Annalie Schoen
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Referatsleiterin IIA: Städtebauliche Projekte

Thomas Stellmach
Direktor TSPA – Thomas Stellmach Planning and Architecture

Prof. Dr. Harald Bodenschatz
Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV)

Moderation
Kerstin Lassnig
Immobilienökonom (ebs), Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e. V.