Thomas Stellmach

Thomas Stellmach Portrait

Direktor

Thomas Stellmach ist als Gründer von TSPA Making Cities und als Planungsexperte für UN-Habitat bekannt. Sein Interessenschwerpunkt ist nachhaltiger Urbanismus in einer sich wandelnden Welt.

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CV Thomas Stellmach

Thomas Stellmach ist Gründer und Inhaber des Büros TSPA (Thomas Stellmach planning and architecture) mit Sitz in Berlin. Er studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und der Universitat Politècnica de Barcelona sowie Philosophie an der Freien Universität Berlin mit Unterstützung verschiedener EU–Stipendien. Seit dem Abschluss seines Architekturstudiums 2003 liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit auf strategischem Städtebau und Stadtentwicklung im Kontext einer sich rapide wandelnde Welt.

Seit 2001 lehrt Thomas nachhaltigen Städtebau und Architektur an verschieden internationalen Institutionen. Er war Dozent für Städtebau an dem renommierten Berlage Institute in Rotterdam und Gastprofessor an der University for Science and Arts in Aleppo in Syrien. Er leitete mehrere Entwurfsseminare und Workshops unter anderem an der Tsinghua Universität in Peking, der TU Berlin, der Academie voor Bauwkunst in Rotterdam, dem Strelka Institute in Moskau, und der UPC in Barcelona. In den letzten Monaten war Thomas Gast in Amsterdam, Bagdad, Beirut, Moskau, Izhevsk und Yakutsk um über TSPAs Arbeit zu reden.

Im Lauf seiner Karriere konzipierte Thomas das damals größte Planungsvorhaben in Europa, „Projekt a101“ in Russland und leitete Londons 110 ha Stadterweiterung „Barking Riverside“ für maxwan a+u in Rotterdam. 2009 gewann er den renommierten Europan 10 Wettbewerb für junge Architekten mit einem Städtebauentwurf für Heidelberg in Baden-Württemberg. Im gleichen Jahr gründete er Uberbau planning and architecture gemeinsam mit Ali Saad. TSPA (Thomas Stellmach Planning and Architecture) entstand 2014 aus dieser Partnerschaft.

Aktuelle Beispiele seiner Arbeit beinhalten eine Entwicklungstrategie für die acht Millionen Einwohner des strukturschwachen Ruhrgebiets, der Plan für die Expo 2017 in Astana sowie Staderneuerungsprojekte in Bagdad und Moskau, ein Raumkonzept für die prekäre Banlieue von Paris sowie den Wettbewerbssieg für das Konzept der Berliner Zentralbibliothek und das umgebende Quartier. 2016 begann der Bau des neuen Zentrums von Nabereschnie Chelny in Russland, das 2015 durch TSPA entworfen wurde.

Thomas berät UN-Habitat zu Stadtplanungsfragen im Rahmen des ASUD (Achieving Sustainable Urban Development) Programms und koordiniert Pilotprojekte auf den Philippinen, in Ruanda und Mosambik. Zur Zeit entwickelt er in Zusammenarbeit mit UN-Habitat eine Planungsmethodik für nachhaltige Stadtentwicklung in sich schnell entwickelnden Ländern und arbeitet an einer Publikation vorbildlicher globaler Planungspraktiken. Er ist gefragter Leiter für planungsworkshops und hat in den letzten Monaten Planungsexperten und Kommunalpolitiker in Kenia, Malaysien, Ruanda und den Philippinen geschult. Gegenwärtig berät er die Regierung Indonesiens als Teil einer Initiative der Europäischen Kommission und der Französischen Entwicklungskooperation, um klimasensitive und nachhaltige Eco-Districts in drei Pilotstädten umzusetzen.

Zuvor beriet Thomas die Aga Khan Stiftung sowie die giz in Fragen guter Planungspraxis und Stadtentwicklung. Er entwarf den strategischen Plan für die 2.6 Millionen Einwohner Aleppos in Syrien als Teil eines Cities Alliance Projekts im Auftrag der giz, und lehrt Städtebau an der RISEBA Universität in Riga.

Thomas ist Mitglied im internationalen Fachverband von Stadtplanern isocarp.