Zurück zum Journal

Van Hove Award 2019 für Sophie Leemans

Veröffentlicht

11 Dezember 2019

Kategorie

Tags

TSPA-Architekturpraktikantin Sophie hat mit ihrer Abschlussarbeit „Adaptive Architektur und hochwasserfreundliche Städte – städtische Überschwemmungen als Anreiz für positive schrittweise Veränderungen” den Van-Hove-Preis gewonnen. Der Preis wird von der UPA-BUA (Königliche Berufsvereinigung der Architekten in Belgien) für eine Abschlussarbeit verliehen und steht allen Studierenden offen, die im akademischen Jahr der Preisverleihung einen Abschluss in Architektur oder Architekturingenieurwesen an einer belgischen Fakultät für Architektur erwerben. Die Bekanntgabe erfolgte am 20. November im Architektenhaus in Brüssel.

Sophies Abschlussprojekt wurde als Strategie zur Flutbewältigung für das Viertel Brederode in Antwerpen, Belgien, entwickelt. Das Projekt möchte die Chancen und positiven Auswirkungen aufzeigen, die sich ergeben, wenn Wasser (wieder) in die Nähe unserer Lebensräume gelassen wird. Auf diese Weise wird die städtische Überschwemmung zu einem Anreiz für schrittweise positive Veränderungen im Hinblick auf die Anpassung an den Klimawandel.

Eine Jury, bestehend aus belgischen und ausländischen Architekten, die voll in der Praxis tätig sind, bewertet die eingereichten Entwürfe anhand der folgenden Kriterien:

  • Die Qualität des Entwurfs, seine Kohärenz und Entwicklung in Bezug auf die Forschungsfrage und die Aufgabenstellung.
  • Die grafische Qualität, Lesbarkeit und Kommunikationsfähigkeiten.
  • Die Interpretation aktueller Bedürfnisse, der soziale Mehrwert und die Antizipation zukünftiger Bedürfnisse.
  • Die räumlichen Eigenschaften.
  • Der Erfahrungswert und die Beherrschung formaler Sprache.
  • Realitätsbezug und Umsetzbarkeit.

Die Jury 2019 beschloss, die Vielfalt der fünf ausgewählten Projekte zu würdigen, ohne einem bestimmten Aspekt mit einem einzigen Preis Vorrang einzuräumen, und vergab einstimmig fünf lobende Erwähnungen an die fünf Preisträger, ohne eine besondere Rangfolge festzulegen. Die Projekte der Preisträger werden im Architektenhaus in Brüssel ausgestellt und 2020 in der Zeitschrift A+ Architecture in Belgien veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Bleiben Sie über unsere Arbeit in unseren sozialen Medien auf dem Laufenden.

Kontaktieren Sie unsere Experten